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15.07.2016, 00:56 Uhr | Übersicht | Druckansicht
"schnelles Internet" für die Insel - Politik muss endlich handeln
flächendeckender Ausbau ohne wenn und aber


Unklare Regelungen rund um Hauptverteilernahbereiche der Telekom gefährden flächendeckenden Breitbandausbau auf Rügen und




„Um den flächendeckenden Breitbandausbau mit schnellen Glasfaseranschlüssen auf der Insel Rügen und Hiddensee voranzubringen, brauchen wir von der Politik ein klares Bekenntnis zu Vielfalt und Wettbewerb. Ansonsten wird sich der öffentlich angekündigt flächendeckende Breitbandausbau auf der Insel Rügen als ziemliche Luftnummer herausstellen,“ warnt Thomas Gens anlässlich einer Podiumsdiskussion zur wirtschaftlichen Entwicklung der Inseln in Bergen.

 

Gegenwärtig verfügt die Deutsche Telekom das exklusive Ausbaurecht im so genannten HVt- Nahbereich (ein Gebiet in einem Radius von etwa 550 Meter um den Hauptverteiler) mit VDSL2- Vectoring. Dies bedeutet zum Beispiel für die Insel Hiddensee, dass der geplante Breitbandausbau im Ortsteil Vitte - in Folge der Monopolstellung - fast gänzlich herauszufallen droht. Den Ort Neuenkirchen auf Rügen betrifft es z.B. und möglicherweise sogar vollständig. 

 

Somit kann die Projekt - Fördervorraussetzung, einer Breitbandinternet - Bereitstellung für 95% aller Haushalte, gar nicht erreicht werden. Schlimmstenfalls bedeutet dies regional eine wirtschaftliche Gefährdung oder sogar ein Scheitern des Gesamtprojektes.

 

Ich hatte mit dem Zweckverband auf Rügen vor einigen Tagen ein Projektgespräch für den Breitbandausbau auf der Insel Hiddensee geführt. Dabei wurde die technische Umsetzung als Ergebnis einer vorgelegten Machbarkeitsstudie festgelegt und besprochen.

 

Problematisch zeigt sich nunmehr dieses exklusive Ausbaurecht im HVt Nahbereich in Vitte. Wie sollen denn 95% aller Haushalte -  entsprechend der Fördermittelvorgabe des Bundes -  erreicht werden, wenn die Bundesnetzagentur dieses Ziel mit einem exklusiven Ausbaumonopol für die Telekom im HVt- Nahbereich gleichzeitig verhindert? 

Der ZWAR hat hierzu mittlerweile Widerspruch eingelegt und ich beim Breitbandbüro des Bundes angefragt, was leider bisher ergebnislos blieb.

 

Fakt ist. In der Ortslage Vitte werden aktuell keine, der rund 200 Haushalte im sogenannten HVt Nahbereich, mit den geforderten 30 - 50 mbit/s von der Telekom versorgt.

Hier muss die Politik vom Bund, Land bis zum Kreistag endlich klar Stellung beziehen und einen sofortigen Ausbau der betreffenden Bereiche durch die Telekom verlangen oder das Ausbaumonopol aussetzen, um somit zumindest die anstehenden Projekte mit klaren Regelungen, wirtschaftlich nicht zu gefährden.

 

Unser gemeinsames Interesse muss sein, dass der Ausbau nachhaltig und flächendeckend auf Rügen und Hiddensee erfolgt, da eine hohe Bandbreite perspektivisch für den Tourismus und die Wirtschaft, existenzielle Bedeutung hat.

 

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